Česky Deutch

Vernisáž výstavy v dómu Krušných hor - ve Výsluní 22.7.2008

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Křest 4. vydání Zmizelých Sudet 6. 12. 2006 v Týnské literární kavárně v Praze

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Vernisáže výstavy Zmizelé Sudety

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weiter lesen | Petr Mikšíček | 25.3.2008 | diskussion (0)

"Znovubojevené Sudety", 25. - 29.5.2009 v Augsburgu

Bohatý program celého týdne vznikl díky skvělé spolupráci s univerzistou v Augsburgu, konkrétně s katedrou regionálních dějin, kterou vede přední historička pro německé dějiny českých zemí prof. Marita Krauss.

weiter lesen | Ondřej Matějka | 20.5.2009 | diskussion (0)

Am 21. Dezember 2007 erschien die neue Ausagabe vom Buch

Nach einem Jahr erscheint wieder eine neue und erweiterte Ausgabe vom Buch. Es ist eine neue Region dazu gekommen - das schöne Adlergebirge. Dies verdanken wir unseren Freunden Radka Holendová, Jan Jireš und Pavel Bednář. Es handelt sich um eine wichtige Region, denn sie gehört zu den wenigen Teilen vom Sudetenland, die vor dem Nachkriegszerstören relativ verschont blieben....

weiter lesen | Petr Mikšíček | 25.3.2008 | diskussion (0)

Die Aufteilung und die Bezeichnungen der von den Deutschen bis zum Jahre 1945 bewohnten Regionen

     1) Böhmerwald  Der nördliche Teil des Böhmerwaldes bis nach Gratzen und Wielands, Stankau im Osten, im Westen bis nach Taus  2) Egerland  Der Bayrische Wald, Kaiserwald, Tepler Hochland, Fichtelgebirge, Ascher Ecke, Erzgebirge, Duppauer Gebirge  3) Erzgebirge mit Saazer Land  Der östliche Teil des Erzgebirges, Saaz mit Umland, Komotauer, Brüxer und Teplitzer Braunkohlegebiet  4) Böhmisches Mittelgebirge  5) Elbtal  Elbtalniederung, Tetschen und Aussig mit Umland  6) Polzen-Neisse-Niederland  Sächsische Schweiz, Schluckenauer Ecke, Lausitzer Gebirge, Niemes mit Umland  7) Riesengebirge  Isergebirge, Jeschkengebirge, Friedländer Ecke, Riesengebirgsvorland, Braunauer Land 
8) Adlergebirge...

weiter lesen | Petr Mikšíček | 25.3.2008 | diskussion (0)

Die untergegangenen Gemeinden, Gemeindeteile und Einzelhöfe nach dem Jahre 1945

Aus den Grenzgebieten sind nach dem Jahre 1945 ungefähr 3000 Gemeinden, Gemeindeteile und Einzelhöfe untergangen. Der Grund lag in der ungenügenden Anzahl der Einwohner, die sich hier niederlassen könnten. Viele Bauten sind auch wegen dem Eintrittsverbot in die Grenzzonen untergegangen. Innerhalb von wenigen Jahren sind so tausende von Bauten verschwunden, die den lokalen Charakter geformt haben. In den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts hat sich aber die Situation gewendet, da die Urlauber die verfallenden Bauten zu rekonstruieren angefangen haben. Dank diesen Leuten konnten nicht nur viele gezimmerte Volksbauten gerettet werden, aber auch viele andere Gebäude, die in einem spezifisch deutschen architektonischen Stil gebaut wurden. Durch diese Bauwerke wird das Genius Loci Sudetenlandes geschaffen. An diesen "anderen Häusern" erkennt man leicht, dass man gerade in die Gebiete eingetretten ist, wo man nach anderen Mustern gebaut hat, als es im Inland üblich ist. ...

weiter lesen | Petr Mikšíček | 25.3.2008 | diskussion (0)

Die Preämbel aus erste Auflage des Buches

Die Vertreibung der Sudetendeutschen aus dem deutsch-tschechischen Grenzgebiet bedeutete im Leben der Tschechen einen radikalen Umbruch und hatte dermaßen weitreichende Folgen für die tschechische Geschichte wie nur wenige Ereignisse. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, bleibt die Vertreibung immer noch eher in Vergessenheit. Die deutsche Vergangenheit Böhmens sollte zusammen mit den böhmischen Deutschen abgeschoben werden. Etwas allerdings blieb nach den Sudetendeutschen übrig. Etwas, was nicht abgeschoben werden kann: die Landschaft.Die Landschaft im deutsch-tschechischen Grenzgebiet erinnert uns an ihre ehemalige Einwohner bis heute. Wenn dies auf den ersten Blick wohl eher unauffällig geschieht, gibt sie doch bei ihrer näheren Betrachtung viel von sich preis: ins Nirgendwohin führende Wege, einsam und weit entfernt von jeglichen Häusern stehende Obstbäume, hier und da verfallene und überwachsene Überreste von Häusern. All das sind Spuren von Vorfahren, deren Nachkommen nicht mehr hier sind.Dieser radikale Umbruch in einer langfristiger Entwicklung der Kulturlandschaft ist bis heute sichtbar. Denn nach der Vertreibung kamen Umsiedler, die aber eine Beziehung zu ihrer neuen Heimat erst finden mussten. Dies und die rücksichtslose Planung in der kommunistischen Herrschaft zerstörte eine sehr große Anzahl von Orten mit einer jahrhundertelangen Tradition. Bis heute ist es im Grenzgebiet zu spüren, dass es vorher noch jemanden anderen gab. Kommt die Sprache auf dieses Thema, unterscheiden selbst die neuen Einwohner bis heute zwischen "wir heute" und "sie damals".Mit unserer Ausstellung versuchen wir diesen Umbruch auf historischen und aktuellen Fotografien zu zeigen. So vergleichen wir das heutige Bild der Landschaft im Grenzgebiet mit den Aufnahmen, die über fünfzig Jahre alt sind. Der Sinn einer solchen Gegenüberstellung ist Fragen hervorzurufen:Wie gingen diese Menschen früher mit der von ihnen bewohnten Landschaft um? Ist unser Verhältnis zur Landschaft ebenso gut, wie dieses unserer ehemaligen Mitbürger? Tragen wir eine Verantwortung auch für das landschaftliche Erbe nach den sudetendeutschen Einwohnern?Deshalb ist die Beschäftigung mit den Sudeten ein Blick in die Zukunft unserer Landschaft an sich. Der Vergleich von Fotografien aus einer Zeit als hier noch überwiegend Deutsche lebten mit dem heutigen Bild, zeigt anschaulich, was mit einem vom Menschen verlassenen Lebensraum passiert. So können wir uns vorstellen, wie eine Landschaft nach 60 Jahren aussehen würde, verließen wir sie heute - auch wenn dies in unserer Zeit aus ganz anderen Gründen passiert. Nicht immer ist das ein trauriges Bild.Darüber hinaus ist ein solcher Vergleich interessant, was es für eine Landschaft bedeutet, wieder unter einem kleineren Einfluss des Menschen zu stehen. Normalerweise wird die Landschaft Schritt für Schritt verlassen, und es dauert Jahrzehnte, bis die Leute in die Städte umziehen. Im Sudetenland vollzog sich dieser Prozess innerhalb von wenigen Jahren. Und zuletzt bleibt dabei eine Frage stehen: Ist die Landschaft besser, wenn sie vom Menschen "verwaltet" wird?
Wir laden Sie herzlich ein, sich mindestens in Gedanken in den Landschaften des deutsch-tschechischen Grenzgebietes aufzuhalten und darüber nachzudenken, was uns ihre Schicksale sagen, oder sagen können......

weiter lesen | Petr Mikšíček | 25.3.2008 | diskussion (0)

Petr Pithart - Was im Sudetenland verschwunden ist und was von ihm blieb

Dass das Sudetenland verschwunden ist, dessen werden wir uns immer tiefer und intensiver bewusst. Wir verdanken
dies unter anderem solchen Initiativen wie dem Projekt
„Das verschwundene Sudetenland”, das auf dem Vergleich
alter, zum größten Teil aus der Vorkriegszeit stammender, und neuer Fotografiendieser Landschaft basiert. Die Aufnahmen sind, ebenso wie die informativen und persönlichen
Texte, ein wertvoller Anstoß zum Nachdenken, auch wenn sie das authentische Erlebnis nicht ersetzen können. Erst wenn wir auf plötzlich endenden Wegen entlang von Lesesteinmauern laufen, die keine Wiesen und Felder voneinander trennen, sondern riesige Flächen mit Unkraut und Gebüsch, an Hängen mit verdorrten Stämmen von Apfel- und Birnbäumen, erst wenn wir an den Resten menschlicher Siedlungen vorbeigehen, die nur ein Botaniker bestimmen kann, werden wir begreifen, was wirklich verschwand.Sicher, es verschwanden konkrete Menschen, mit denen wir einen schwierigen Dialog über die Vergangenheit...

weiter lesen | Petr Mikšíček | 25.3.2008 | diskussion (0)

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